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Alte Heizungskessel müssen 2019 raus

Für Altbau mit altem Heizungskessel besteht Austauschpflicht

ProLA alte Heizungsanlage in 2019 austauschen

 

Mehr als 1 Million alte Heizungen müssen 2019 in Deutschland ausgetauscht werden. Laut der Energieverordnung EnEV besteht eine Austauschpflicht für Heizkessel nach 30 Jahren Betrieb. 
 
Die Schätzung stammt aus einer Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, nach der etwa 21 Millionen Heizkessel in Deutschland mit einem errechneten Durchschnittsalter von 17 Jahren zu alt und ineffizient sind. Rund 3,5 Millionen Heizungskessel sind nachweislich über 25 Jahre alt. 
 
Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm "Zukunft Altbau" informiert über betroffene Anlagen und gewisse Ausnahmen. Demnach fallen Konstanttemperaturkessel mit Leistungen von 4 - 400 Kilowatt unter die Austauschpflicht. Heizungskessel mit einem Niedertemperatur- und Brennwertkessel sind jedoch nicht betroffen und dürfen vorerst weiter betrieben werden. Auch Hausbesitzer die über 30 Jahre in ihrem Haus wohnen sind von dieser Austauschpflicht befreit, unabhängig davon, welcher Heizkessel verwendet wird. Allerdings empfehlen Fachleute bereits nach 20 Jahren eine Prüfung des Zustandes vorzunehmen, da sich der Austausch oftmals früher lohnen würde. 
 
Die Altersbestimmung der Heizung erfolgt generell über das Typenschild, welches direkt auf dem Heizungskessel angebracht sein muss. Das Schild gibt Auskunft über Hersteller, Leistung und Baujahr. Sollte der Heizkessel jedoch gedämmt sein, so lässt sich das Alter auch vom Protokoll des Schornsteinfegers, von der Rechnung der Anlage oder von Datenblättern entnehmen. 
 
Steht eine Neuanschaffung eines Heizkessels an, achten Sie beim Kauf auf die EU-Label, da die EU die Klassifizierung der Geräte im Laufe des Jahres 2019 verschärft. Ab dem 26. September wird die neue Effizienzklasse A+++ eingeführt und die Stufen E bis G entfallen. So werden unter anderem klassische Gas- und Ölheizungen von bisher A+ auf die Klassen A bis B abgewertet. Meiden Sie daher jetzt schon bei Neukauf eines Heizkesseln Geräte mit niedriger Effizienz.
Wird die Brennwerttechnik jedoch mit Technologien zur Nutzung von erneuerbaren Energien kombiniert, z.B. mit Solar-Anlage oder einer Wärmepumpe, dann ist eine bessere Einstufung noch möglich. 
 
Das Label ist jedoch nur bedingt aussagekräftig. Schließlich wird der Energieverbrauch einer Heizung mit dem Energiestandard des Gebäudes, sprich wie gut es gedämmt ist, zusammengesetzt. Daher empfehlen wir Hausbesitzer stets eine individuelle Beratung durch einen Fachmann.  
 
Wenn Sie mehr als nur eine Heizungsanlage austauschen wollen, beraten wir Sie gerne und planen die Modernisierungsmaßnahmen.
 
Kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns auf Sie.

 

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